Hier finden Einsteiger und Fortgeschrittene Tourenbiker aber auch Race Biker Forst- und Teerstrassentouren mit wenig bis hohem Bergaufanteil, und bergab nur wenig Singletrailanteil. Für Panorama- und Genussbiker Bietet Ischgl und dessen Umgebung einige tolle Hüttentouren. Bergstraßen, Schotterwege, Waldwege und leichte Singletrails dienen als Untergrund.
Wichtig ist in jedem Fall das Naturerlebnis. Panorama und Landschaft zählen zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Obwohl sportliche Tourenfahrer gezielt lohnenswerte Wegpunkte oder Zwischenziele einplanen, ist es die Route selbst, die wirklich zählt. Dafür ist die Silvretta Bikearena Ischgl Samnaun wie geschaffen. Ungestörtes Bikevergnügen in ursprünglicher Landschaft: Das ist Ihr Plus in der Bikeregion Ischgl.
(Quelle: Tourismusverband Paznaun/Ischgl)
Blaue Tour Nr 1, Talrunde Mathon
Mit Über 1100 Tourenkilometern gehören Ischgl und das Paznaun zu den größten und abwechslungsreichsten Bike-Regionen der Alpen. Das Angebot reicht von leichten Einsteiger- und Familienausflüge im Tal über ausgedehnte Tagestouren und Marathons zu fast 3000 Meter hohen Gipfeln bis zu Enduro-Touren mit Seilbahn-Unterstützung für den mühelosen Bike-Spaß. Die Talrunde Mathon gehört zu der ersten Kategorie – es ist eine kleine Runde für den Anreisetag in Tirol um die Paznauner Luft zu schnuppern und sich ein wenig zu orientieren. Sie eignet sich genauso für Bike-Einsteiger wie für Familien mit Kindern und benötigt weder gute Kondition noch eine ausgefeilte Fahrtechnik. Bis Mathon rollt man auf asphaltierten Radwegen und Schotterwegen ganz sanft bergauf, zurück geht es auf der anderen Talseite auf dem nahezu ebenen Mathias Schmid KunstlehrTrail, an dem immer wieder Bilder des Malers aus dem Tiroler Volksleben zu bewundern sind.
Blaue Tour Nr 2, Talrunde Galtür
Eine etwas längere und konditionell daher schon anspruchsvollere, aber fahrtechnisch ebenfalls leichte Tour führt auf dem Paznauner Talweg erst durch Mathon und dann weiter auf Schotterwegen nach Galtür Hier bietet der Panoramaweg auf der nördlichen Talseite einen schönen Blick über das Dorf ins Jamtal mit seinen markanten Gipfeln der Silvretta Gruppe. Nach der Einkehr in Galtür geht es auf dem Uferweg immer am rauschenden Trisanna Bach entlang nach Tschafein und schließlich auf dem gut ausgebauten Schotterweg zurück nach Ischgl. Am Schluss wartet am Mathias Schmid Weg der Ischgl Trailground – hier kann man Balance, Bremstechnik oder die ersten kleinen Jumps trainieren.
Rote Tour Nr 3, Lareinalpe
Das Lareintal liegt westlich von Ischgl ganz ruhig und abgelegen zwischen dem Fimbatal und dem Jamtal. Einziges Haus in dieser Idylle ist die im Sommer bewirtschaftete Einkehrstation Lareinalpe. Ziel dieser konditionell mittelschweren und fahrtechnisch eher leichten Tourist. Auf dem Paznauner Talweg rollt man bis zum Eingang des Tals, dann geht es im Wald am Lareinbach entlang auf Schotter bergauf bis zur Alm. Nach der Einkehr kann man sich entscheidenob man auf dem Schotterweg noch ein Stück lweiter ins Lareintal fährt um das tolle Panorama zum Lareinferner unterhalb der Schnapfenspitze zu genießenoder wieder zurück zu rollen, jetzt am Stafaliweiher vorbei zum Talweg.
Rote Tour Nr 27, Ischgl Ironbike 01
Für den Einstieg in die Welt der Mountainbike Marathons ist die kleine Runde des legendären Ischgl Ironbike gerade richtig. Schon seit 1989 wird dieser knallharte Marathon Klassiker über das Idjoch nach Samnaun und zurück über das Zeblasjoch ausgetragen. Seit 2003 ist diese kleine Runde über die Lareinalpe und den Panoramaweg nach Galtür die Otion für Marathon-Einsteiger. Sie überfordert mit maßvollen 700 Höhenmetern und 27 Kilometern nicht und ist auch fahrtechnisch sehr moderat. Als Belohnung hält der Panoramaweg ein feines Trailstück parat, das flüssig zu fahren ist und echten Fahrspaß aufkommen lässt.
Rote Tour Nr 6, Stafali Trail
Der Stafali-Trail fordert schon ein wenig mehr an Bike-Beherrschung als die bisherigen Touren. Nach dem Anstieg zur Lareinalpe zweigt man in der anschließenden Abfahrt zum Stafaliweiher ab, einem kleinen Tümpel mitten im Wald mit einem lauschigen Grillplatz. Der Stafaliweg verläuft im Wald oberhalb des Weihers – man sieht ihn kaum, er ist ein gerade ein halber Meter breiter Waldweg, der - von den Guides der Silvretta Bike Academy gut gepflegt – richtig viel Fahrspaß aufkommen lässt. Nach der Abfahrt nach Galtür geht es auf dem obligatorischen Talweg wieder zurück. Dass der am Ischgl Trailground vorbei führt, hat wieder den charmanten Vorteil, dass man hier gleich noch ein wenig Fahrtechnik üben kann.
Rote Tour Nr 11, Kops Stausee
Die Runde um den Kops Stausee ist mit etwa 800 Höhenmetern eine mittelschwere Spaß- und Panorama-Tour, auf der man jedoch nur sehr sanfte Steigungen zu bewältigen hat. Ganz bewusst nimmt man hier nach der Anfahrt zum alternativen Startort in der Dorfmitte von Galtür nicht die steilere Auffahrt über Kleinzeinis, sondern die flache Asphaltstraße. Nach diesen locker erstrampelten Höhenmetern beginnt man die Runde um den idyllisch liegenden See erst auf einer Schotterstraße, die schließlich in einen Trail mündet, der – weil überwiegend eben und glatt – leicht zu fahren ist. Nach einer kurzen knackigen Steigung überquert man die mächtige Staumauer, kommt an der europäischen Wasserscheide vorbei und radelt auf dem Talweg wieder heimwärts.
Rote Tour Nr 8, Friedrichshafener Hütte
Die Friedrichshafener Hütte ist ein aus Naturstein gebautes und gepflegtes Berggasthaus, etwa 700 Höhenmeter oberhalb von Mathon, mit einer wunderschönen Aussichtsterrasse. Die Blicke von hier in die südlich gelegene Silvretta Gruppe sind beeindruckend – wer mit dem Bike auf der langen, mit vielen Serpentinen gespickten, aber nie zu steilen Schotterstraße hier hinauf gekurbelt ist, wird bei einer deftigen Marend (Jause) oder einem guten Stück Kuchen allein schon durch diesen Ausblick belohnt. Für die Abfahrt hat man je nach Fahrkönnen die Wahl: Weniger versierte Fahrtechniker nehmen einfach die Schotterstraße zurück, alle Trailfans beanspruchen ihre Federung im oberen, teils sehr ruppigen Abschnitt und trainieren ihre Balance auf dem schmalen Wald- und WiesenTrail, der weiter unten Richtung Mathon führt.
Rote Tour Nr 15, Paznauner Taja
Wer sich verausgaben will, strampelt über den Prennerhang und den anschließenden bis zu 20 Prozent steilen Asphaltweg zur Idalp, alle anderen nehmen die Silvrettabahn. Wer mit Muskelkraft fährt, muss sich auf eine Strecke von knapp 20 km und rund 1100 Höhenmeter einstellen. Auf der Idalp geht es gleich auf einem Supertrail immer leicht bergab über satte, aber manchmal auch feuchte Almwiesen, die mit Holzbrettern überhaupt sind und schon eine gute Balance auf dem Bike erfordern. Ab dem Höllboden geht es dann kurz und steil schiebend bergauf zum Sassgalun Kopf, wo der Soul-Trail dann wieder flach bergab zu einer Melkstation führt. Den Rest zur Einkehrstation Paznauner Taja rollt man auf Schotter bergab. Hier hat man die Wahl: Trailfans nehmen den steilen Trail Richtung Bodenalpe, zart Besaitete eher die Schotterstraße, bevor man auch von hier entweder auf den Trails oder auf dem Asphaltweg an der Mittelstation vorbei nach Ischgl rauscht.
Rote Tour Nr 7, Jamtal
40 Kilometer, 1100 Höhenmeter und ein grandioses Panorama: die Jamtal Tour ist ein echt starkes Bike-Erlebnis für Racer und Tourenbiker gleichermassen. Das bei Bergsteigern berühmte Jamtal bietet eine ideale Kombination aus relativ leichter Schotterstraßen-Auffahrt, atemberaubenden Panoramen zum riesigen Jamtal-Gletscher, mit der 2165 Meter hoch gelegenen Jamtal Hütte eine tolle Einkehrstation und schließlich eine gemütliche Abfahrt auf der Schotterstrasse retour.
Rote Tour Nr 16, Heidelberger Hütte
Die Heidelberger Hütte ist das Biker-Ziel in Ischgl schlechthin – hunderte von Transalp Bikern radeln im Sommer jeden Tag von Ischgl hier hinauf, um dann über den Fimbapass das Engadin zu erreichen. Wer nur der eigenen Muskelkraft vertraut, nimmt die Sehr steile Asphaltrampe am Fimbabach entlang, alle anderen die Seilbahn bis zur Mittelstation. Immer gut fahrbar geht es auf Asphalt bis zur Bodenalpe - der ersten Einkehrstation – und weiter auf Schotter zur Heidelberger Hütte (die schon auf Schweizer Boden liegt), immer den fantastischen Anblick des mächtigen Fluchthorn vor sich. Nach der Brotzeit rollt man zuerst auf der Schotterstraße zurück, dann nimmt man die gut fahrbaren Trails auf der linken Seite des Fimbabachs. Wer sich die Trails noch nicht zutraut, kann selbstverständlich auch auf der Schotter- und Asphaltauffahrt wieder nach Ischgl zurück rollen.
Rote Tour Nr 30, Diasalpe
Man kann zur Diasalpe auch in Ischgl starten. Dann nimmt man den Talweg bis Kappl, spannend, aber nie wirklich anspruchsvoll, kurbelt auf der mäßig steilen Schotterstraße zur Diasalpe hinauf, schlüpft, eine heiße Kasnockn-Suppe und stürzt sich dann in den teils wurzeligen Wald- und Wiesentrail nach Ulmich, der mittlere Ansprüche an die Fahrtechnik stellt. Alternativ nimmt man die Schotterstraße, um dann wieder flach bergauf nach Ischgl zu strampeln.
Rote Tour Nr 10, Heilbronner Hütte
Manfred Immler, Wirt der Heilbronner Hütte, liebt die Biker: „Sie sind ein Geschenk des Himmels.“ Dabei meint er hauptsächlich die vielen Alpenüberquerung, die auf ihrem Weg von Oberstdorf nach Riva hier vorbei kommen, gut essen und meist auch Übernachten. Wer also von Ischgl aus diese Tour zur Heilbronner Hütte wählt, kann im Sommer sicher sein eine Menge Gleichgesinnte anzutreffen. Der Weg führt von Galtür zum Kops Stausee am 1822 Meter hoch gelegenen Zeinisjoch und dann auf leicht fahrbarer Schotterstraße zur Hütte hinauf. Nur die letzten Höhenmeter sind sakrisch steil, aber wenn man die Hütte schon sieht, ist es bald vorbei. Die Abfahrt verläuft zum Teil auf dem Hinweg, allerdings kann man hier eine Trailabkürzung wählen, die nach der Verbella Alpe am kleinen Zeinissee vorbei Richtung Galtür führt.
Schwarze Tour Nr 18, Zeblastrail
Eine wunderschöne Trailtour – das Highlight in jedem Ischgl-Bikeurlaub und auch eine tolle Alternative für Transalp Biker, die statt schweißtreibender Auffahrt zur Heidelberger Hütte eine Spaß bringende Trailvariante bevorzugen. Man kann natürlich zum Idjoch rauf strampeln, aber logisch ist die Seilbahnfahrt. Nach kurzem Schiebestück zur Greitspitz kommt erst der Greitspitztrail auf dem Grat mit Superpanorama, dann der Salaaser Trail bis zum Zeblasjoch und schließlich der Zeblastrail hinunter zur Gampenalpe – alles in allem 9,5 sagenhafte Trail-Kilometer, nie zu schwer, immer mit Flow fahrbar. Hier kann man perfekt kombinieren und nach links noch einmal zur Heidelberger Hütte (Tour 16) sanft bergauf strampeln, einkehren und dann bei der Abfahrt die Trails zur Bodenalpe nehmen oder gleich nach Ischgl abrollen.
Schwarze Tour Nr 17, Höllspitze
Die Tour um die Höllspitze ist ein Unternehmen für Leute, die erste Trail-Erfahrungen im hochalpinen Bereich sammeln wollen. Wer konditionell wirklich ausnahmslos gut drauf ist, radelt die 1400 Höhenmeter über die Idalp zum 2735 Meter Hohen Idjoch und darf sich danach „Bike-Hero“ nennen. Andernfalls stehen Seilbahn und Sessellift zur Verführung. Denn auch beim Start hier oben gibt es noch ganz schön was zu tun. Gleich bei der ersten Rampe zum Gipfel der Greitspitz (2867m) schiebt man sein Bike ein kurzes Stück himmelwärts. Doch dann das große Erlebnis: Auf dem perfekt angelegten Greitspitztrail gleitet man auf dem Grenzgrat zwischen Österreich und Schweiz mit traumhaften Panoramen bergab zum Palinkopf. Auf einer grobschottrigen, aber breiten Trasse geht es dann entlang der Skipiste um die Höllspitze und nach einem kurzen Trailanstieg wieder auf Schotter bergab zum Höllboden und schließlich über den Prennerhang nach Ischgl – insgesamt viel Schotter, massig Panoramen und nur leichte Trails.
Schwarze Tour Nr 27, Ischgl Ironbike 02
Die zweite Runde des Ischgl Ironbike führt von der Dorfmitte beim Platz vor der Silvretta Seilbahn über den Prennerhang auf Schotter hinauf zur Mittelstation der Seilbahn. Getreu dem Motto „sonst wär es ja fad“ geht es weiter auf bis zu 20 Prozent steilem, asphaltierten Weg bis zur Idalp auf 2308 Meter. Nach weiteren 280 Höhenmetern auf Schotter erreicht man die Velillscharte, von der aus der neu gebaute Velilltrail an der oberen Vellilalpe vorbei wieder nach Ischgl führt - ein absoluter Traumtrail, relativ leicht zu fahren, ohne große Hindernisse, aber mit etwas überhöhten Kurven, so dass echtes Achterbahnfeeling aufkommt. Dieser Trail - konzipiert von Hans Rey und weiterentwickelt von Trailsolutioner Christian Piccolruaz - lässt sich für Tourenbiker auch mit der Seilbahn zur Idalp erreichen, was einem die ultrasteile Anfahrt erspart.
Schwarze Tour Nr 19, Fuorcla Val Gronda
Das ist die verschärfte Variante der Tour zum Zeblasjoch, etwas schwerer aber noch faszinierender: Nach der Auffahrt zum Idjoch (Muskelkraft oder Seilbahn) nimmt man dieselben Trails zum Zeblasjoch wie bei Tour 18, zweigt dann jedoch halblinks ab zur Fuorcla Val Gronda – ein schmaler Steig durch Mondlandschaft, durch riesige Geröllfelder, im Anfang flach, später steiler bergauf, aber immer so verblockt, dass man die gut 200 Höhenmeter schieben muss. Warum tut man sich das an? Ganz einfach, an der Fuorcla (Schweizer Grenze) beginnt ein fein fahrbarer Trail, flach bergab, immer mit atemberaubenden Blicken zum Fluchthorn bis zur Heidelberger Hütte. Wer sich hier gestärkt hat, rauscht auf der langen Schotterstraße ab bis zur Gampenalm und nimmt die Trails auf der linken Seite des Fimbabachs – perfekter Abschluss einer sensationellen Tour mit 11,5 Kilometern Singletrail.
Schwarze Tour Nr 13, Schönverwall
Marathonbiker aufgepasst: Hier ist eine traumhafte 86-Kilometer-Trainings- und Erlebnisrunde zu absolvieren. Das Schönverwalltal zwischen St. Anton und Heilbronner Hütte von Transalp Bikern generell in südlich Richtung befahren, bringt jedoch nach Norden hin deutlich mehr Fahrspaß. Denn nach der langen Schotter-Auffahrt zur Heilbronner Hütte folgt der grobschottrige Verwall-Trail, den man hier abwärts fahren kann, bei einer Transalp in umgekehrter Richtung jedoch schieben muss. Ab der Schönverwall Hütte gleitet man schließlich auf langer Schotterstraße bis St. Anton, um hier entweder den Shuttle (Bus oder Taxi) nach Ischgl zu nehmen, oder auf dem Radweg neben der Straße Richtung Landeck zu rollen. Wer die ganze Strecke auf dem Bike zurücklegen will, hat dann jedoch von See im unteren Paznaun noch gut 600 nicht besonders leichte Höhenmeter auf dem Talweg bergauf zu strampeln – ein echter Marathon eben.
Schwarze Tour Nr 20, Salaaser Trail
Die Tour über den Salaaser Trail ist eine fahrtechnisch anspruchsvolle Klassiker Tour für Leute die Enduro Luft schnuppern wollen. Klar könnte man die Tour ganz mit Muskelkraft bergauf strampeln, aber das wäre zumindest teilweise wirklich schweißtreibends Fitness-Bewusste haben ja immer noch die Option ab der Idalp selber zu radeln, empfehlentswert ist hier jedoch eine Tageskarte für den Lift. Dann schiebt man ab Idjoch das kurze Stück zur Greitspitze hinauf, nimmt den immer wieder berauschenden Greitspitztrail über den Salaaser Kopf und zweigt dann links auf den Salaaser Trail nach Osten ab. Dieser Trail ist durchwegs fahrbar, verlangt aber doch fahrtechnisch allerhand Übung. Ab der Skistation geht es mit dem Sessellift zum Flimjoch – auf der Skipiste rauf zu schieben (zu steil) ist unzumutbar. Dann kommt wieder Spaß pur – auf dem Velilltrail (siehe Tour 23) gleitet man nach Ischgl hinunter. Die Endorphine, die durch diese Tour ausgelöst werden, werden noch eine ganze Weile lang anhalten.
Schwarze Tour Nr 25, Samnaun
2638 Höhenmeter bei nur 44 Kilometern – die Samnaun Runde ist etwas für hartgesottene Marathonfans, die Bergflöhe mit den sehnigen Beinen auf superleichten Carbon-Hardtrails, denen das Herz bei einem steilen Schotterweg viel mehr hüpft als auf einem technischen Trail. Diese Spezies, die bei der Transalp im vorderen Drittel fährt, powert mühelos zum Idjoch hinauf, um dann auf der Skipiste zur Alp Trida und der Highspeed Schotterstraße nach Samnaun zu rauschen. Freilich nicht, um hier die Stange Zigaretten zollfrei zu erwerben, sondern um gleich wieder den nächsten Mörder-Uphill zu starten, nämlich die sehr steile Schotterstraße zum Zeblasjoch, auf der selbst manche Ironbike Cracks verglühen. Besonders der letzte Hang zum Palinkopf zwingt auch die Härtesten aus dem Sattel, bevor man mit einer Rauchfahne am Hinterrad durch den Höllboden und über den Prennerhang wieder nach Ischgl sprintet.
Schwarze Tour Nr 26, Fimberpass
Der Fimbapass – eine Legende: Früher trugen die Paznauner Bauern ihre Toten zum Beerdigen über diesen Pass auf den Friedhof von Ramosch im Engadin. Heute sind die Biker in lebendiger und in der Überzahl. Tausende Transälpler ziehen jedes Jahr an der Heidelberger Hütte vorbei über den Fimbapass, weil er der logische Übergang in dieser Region ist, weil er eine feine Trailabfahrt liefert und dann auch noch der Zubringer zur spektakulären Felsschlucht des Val d’Uina ist. Also: den Fimbapass muss man bewältigt haben, nur wie kommt man dann zurück nach Ischgl? So ganz leicht ist das nicht, aber machbar. Mit der Seilbahn zur Mittelstation, weiter zur Heidelberger Hütte über den Pass, ab nach Ramosch, auf dem Radweg bis zur Grenze, auf der Straße nach Samnaun und mit der Seilbahn wieder nach Ischgl. Wem die 85 Kilometer zu viel sind, nimmt ab Ramosch den Shuttle nach Samnaun und spart sich knapp 40 Kilometer – dann ist es für (fast) jeden machbar.
Schwarze Tour Nr 27, Ischgl Ironbike 03
Die dritte Runde des Ischgl Ironbike führt vom Dorfzentrum auf gleicher Strecke wie die zweite Runde bergauf zur Idalp. Am Abzweig zur Velillscharte teilt sich die Route jedoch und man fährt nach rechts auf steilem Schotterweg hinauf zum 2738 Meter hohen Idjoch. Hier beginnt jetzt die tolle Trailpassage der dritten Ironbike-Runde: Nach zwei kurzen Schiebepassagen erreicht man den Greitspitztrail der auf dem Grat und mit Traumpanoramen bis zum Salaaser Kopf führt. Jetzt biegt man nach links ab und folgt dem gut zu fahrenden Salaaser Trail bis zur Alp Trida auf der Schweizer Seite. Nach der Speed-Abfahrt nach Samnaun muss man den steilen Schotterweg wieder zum Zeblasjoch hinaufstrampeln. Hier gleitet man am Trail rund um die Höllspitze weiter und dann nach Ischgl hinunter.
(Quelle: Tourismusverband Paznaun/Ischgl)






